Wer sich dafür entscheidet, in seiner Lebensweise gänzlich auf tierische Produkte zu verzichten, hat gewiss mit vielen Einschränkungen zu rechnen. Vegan leben ist nicht einfach, man muss nicht nur auf Ei oder Milch in Lebensmitteln achten, sondern auch beim Kauf von Kosmetika, Kleidung, Klebstoff oder Schampoo achtsam sein, vom Fleischverzicht einmal ganz abgesehen.
Es gibt verschiedene gute und logische Gründe, sich für ein veganes Leben zu entscheiden. Die drei Hauptfaktoren sind wohl: Der Umwelt zu liebe, der eigenen Gesundheit zu liebe und aus ethischen Gründen.
70% der vegan Lebenden in Deutschland, entschieden sich aus ethischen Gründen für den Veganismus.
Ein netter Nebeneffekt ist dabei ganz klar, dass sie damit der Umwelt helfen und ihre Gesundheit schützen.
“Warum kann ich mit dem Verzicht auf tierische Produkte die Umwelt schützen?” – Weil 53% des CO2 Ausstosses durch die Massentierhaltung zu stande kommt.
Eine Kuh bläht zich mal am Tag, was angesichts des großen Magens der Kuh einen hohen Wert entspricht. Millionen Kühe und Rinder werden heute weltweit täglich “hergestellt” und weiterverarbeitet. Diese Art von Herstellung sorgt dafür, dass unser Klima nicht mehr das ist, was es noch vor 70 Jahren war. Wir bringen uns also auf kurz oder lang selber um. Ein Burger im Fast Food Restaurant produziert genauso viel CO2 wie 20 Kilometer mit einem Golf zu fahren.
Würde jeder von uns nur halb so viel Fleisch verzehen, würde sich das Klima bereits um 18% verbessern.
Wann wollen wir anfangen unseren Planeten zu schützen? – Wir brauchen ihn.
Neben dem Schutz des Klimas kommt der Welthunger zum Gesichtspunkt “Umwelt” hinzu.
Wie viele Menschen sterben jeden Tag an Hunger? – Pro Sekunde sterben in etwa zwei Menschen an mangelnder Ernährung!
In den sogenannten Dritte Welt Ländern sterben Tag für Tag Menschen und drei Meter weiter werden Tausend Hekta Sojabohnen für die Europäischen Massentierhaltungsbetriebe angebaut. Um ein Kilogramm Fleisch zu erzeugen, werden 16 Kilogramm Soja genötigt – rechnet man die weiteren Faktoren hinzu – ergibt sich ein klares Differenzbild: Gäbe es keine Massentierhaltung, müsste kein Mensch dieser Welt verhungern!
In erster Linie steht die vegane Lebensweiße für den Verzicht auf tierische Produkte, was für viele sogenannte „Mischesser“ eine unvorstellbare Vorstellung ist. Welche jedoch bei genauer Betrachtung der Vorteile und der Auswirkungen auf Ethik, Umwelt und Gesundheit, die einzige Lebensweiße ist, welche positive Auswirkungen auf alle drei Punkte bietet.
Viele haben einfach nur Angst davor sich zu informieren, sonst würden sie wohl auch Veganer werden.
Alle sprechen über die globale Erderwärmung und den CO2-Ausstoß, welcher von Jahr zu Jahr steigt.
Das liegt natürlich an dem gestiegenen Verkehrsaufkommen und der Ignoranz der Menschheit.
Neben dem Verkehrsaufkommen im Straßenverkehr, im Flugverkehr und Schiffverkehr, sind 53% des CO2 Aufkommens auf die kommerzielle Nahrungsherstellung zurück zu führen. Die Massentierhaltung hat hierbei 28% zu verschulden.
Egal in welcher Hinsicht, es ist nicht fair, ein Tier zu nähren, um es dann zu schlachten und zu essen. Das ist nicht unsere Natur.
Auch wenn man uns das glauben lassen will, wir sind von Natur aus in erster Linie Pflanzenfresser und haben uns über etliche Generationen auf das Fleisch essen trainiert.
Wir sind, genauso wie die meisten Tiere, Säugetiere. Wir sind nur weiterentwickelt und haben ein größeres Gehirn.
Fleisch gehört weltweit zum Grundnahrungsmittel, was zur Folge hat, dass es sehr billig produziert und verkauft werden muss.
Je billiger das Fleisch, desto schlechter die Qualität und die Haltungsbedingungen des Tieres.
Ein Stück Fleisch, welches für ein paar Euro erhältlich ist, kann nicht gesund und wohltuend sein, denn für so wenig Geld, muss der Produzent tiefe Einsparungen betreiben.
Der Produzent wird seine Einsparungen sicherlich nicht Tierartgerecht betreiben. Er spart lieber an den Haltungskosten der Tiere, um seinen Gewinn auf einem möglichst hohem Maximum halten zu können.
Wenn ein Mensch sich dazu entschließt Vegan zu leben, bedeutet das in der heutigen Zeit nichts anderes als das er auf alles verzichtet, was von Tieren stammt.
Tiere sind immer die Leidtragenden.
Egal welches Produkt, fast jedes wurde irgendwo, irgendwann, irgendwie, an Tieren getestet.
Der Gesetzgeber schreibt Tierversuche für Zigaretten vor, jedoch nicht für allgemeine Lebensmittel.
Warum also soll ein unschuldiges Tier für uns Menschen hinhalten, obwohl das Tier nichts damit zu tun hat?
Sollten die Hersteller ihre Produkte nicht eher an sich selbst probieren?
In der heutigen Zeit geht es auch ohne Tierversuche, zwar etwas teurer und aufwendiger, da vieles im Labor getestet werden muss, aber es ist definitiv möglich.
Die menschlichen Gene unterscheiden sich doch grundlegend in einigen Punkten, also ist die Wirkung eines Anti-Pickel-Produkts wirklich an einer Maus testbar?
Reagiert die Haut einer Maus genauso wie die Haut eines Menschen?
Der Mensch isst seit Urzeiten Fleisch und Fisch.
Der Vorfahre des Menschen jagte Tiere und zerfleischte sie.
Der Homo sapiens (seit ca. 30000 Jahren) jagte mit seinem Speer durch den Wald, um sich sein Essen zu erlegen.
Der Mensch von heute geht mal eben in den Discounter und kauft dort sein “Bio Fleisch” für ein paar Euro.